Fingerprobe – was ist das?

Sicherlich kennt ihr den Satz „ich gieße nach Fingerprobe“ oder „dann mach doch die Fingerprobe“. Und habt euch gefragt, was denn zur Hölle diese Fingerprobe ist?

Die Fingerprobe wird bei Pflanzen angewendet, die in Erde oder ähnlichen Substrat stehen. Sie ist optimal, um auf einfachen Weg bestimmen, ob eure Pflanze gegossen werden soll oder nicht. Die Vorgehensweise ist dabei denkbar einfach.

Ihr steckt euren Zeigefinger mindestens bis zum ersten Gelenk in die Erde. Bei größeren Töpfen gerne auch tiefer. Spürt dem Gefühl an eurer Fingerspitze nach: wenn es sich an der Fingerspitze kühl anfühlt, dann ist eure Pflanze noch mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und ihr braucht noch nicht zu gießen. Wenn es keinen Unterschied zu außerhalb gibt oder es sich sogar bisschen warm anfühlt, dann ist es Zeit für einen beherzten Guss.

Wenn man sich trotzdem unsicher ist, ob man gießen soll oder nicht, dann kann man einfach den Topf anheben. Wenn er sich sehr leicht anfühlt, dann ist es Zeit zu gießen.

Die Fingerprobe kann man für alle Zimmerpflanzen mit normalen Wasserbedarf anwenden. Ausgesprochene Sumpfpflanzen, wie zum Beispiel Moose, die meisten Farne, Zyperngrass etc. sind davon ausgenommen.

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